Fast jeder kennt das Phänomen: Sobald die Temperaturen fallen, frieren auch die Füße. Ihre kalten Füße wollen Sie warnen und Ihnen mitteilen, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht funktioniert die Durchblutung nicht mehr richtig oder eine Erkältung ist im Anmarsch. Dann ist es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.
Bewegung
Bewegung tut gut und fördert die Durchblutung. Rollen Sie Ihre Füße beispielsweise auf einem Igelball oder massieren Sie sie mit einer Bürste. Sie können auch einen Massagehandschuh benutzen oder Ihre Zehen mit den Fingern kneten, bis sie wieder warm werden. Wer sich lieber verwöhnen lassen möchte, gönnt sich einmal die Woche eine Fußreflexzonenmassage.
Kräuter und Co
Trinken Sie Tee mit Ingwer oder Rosmarin oder würzen Sie Ihre Mahlzeiten mit Chili, um Ihren Körper von innen zu wärmen. Sie können auch Knoblauchzehen kleinschneiden, mit Schweineschmalz mischen und Ihre Füße damit einreiben.
Warmes Wasser
Fußbäder können Wunder wirken. Besonders, wenn sie mit Holzasche und Salz oder Zitronensaft angereichert sind. Zimt- oder Latschenkiefernöl ist genauso hilfreich. Wollen Sie nicht nur etwas gegen Ihre kalten Füße tun, sondern gleichzeitig morgens schneller munter werden, versuchen Sie es einmal mit einem Wechselfußbad. Wahlweise können Sie auch Ihre Badewanne bis zum Knöchel mit warmem oder kaltem Wasser füllen und wie ein Storch durch die Wanne laufen.
Schuhe und Strümpfe
Warme Schuhe sind ein Muss. Achten Sie aber auch darauf, dass weder Schuhe noch Strümpfe zu eng sind, damit die Durchblutung nicht gehemmt wird. Reichen die Wollsocken nachts nicht aus, nehmen Sie ein Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche zu Hilfe, um gut einschlafen zu können.
Und zu guter Letzt…
Gesunde Ernährung und ein Verzicht auf Nikotin sind ebenfalls zu empfehlen, um gesund und warm zu bleiben. Helfen auch diese längerfristigen Vorkehrungen nicht, sollten Sie einen Arzt hinzuziehen, um bisher unbemerkte Erkrankungen auszuschließen oder zu behandeln.



