
Männer, die viel erleben wollen, nehmen Elternzeit. Und davon gibt es immer mehr: Eine neue Forsa-Umfrage ergab, dass immer mehr Männer nicht mehr nur Ernährer sein wollen. Anstatt sich nur um die Finanzen zu kümmern, wollen sie den Alltag mit ihrer Familie teilen: Sandburgen bauen, Pickel einreiben und Kartoffelbrei kochen.
Familienglück
Laut Forsa-Umfrage geht es den meisten Vätern mit ihren neuen Aufgaben gut. Zwei Drittel empfinden ihr Familienleben als Bereicherung und fühlen sich glücklicher als zuvor. Die Väter, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, sind besonders zufrieden: 75 Prozent empfinden ihre Aufgabe als erfüllend.
Keine Zeit!
Kindererziehung ist natürlich nicht immer einfach. Gerade die jungen Väter bekommen das zu spüren: Ein Viertel meint, dass ihre Partnerschaft durch das Kind belastet wird. Auch Zeitmangel ist ein Problem. Doch das legt sich, wenn die Kinder älter werden. Dann beklagen sich nur noch 20 Prozent der Väter, zu wenig Zeit für sich zu haben.
Auf der Karriereleiter
Langfristig wollen die Väter jedoch in ihrem Beruf bleiben. 90 Prozent aller befragten Männer arbeiten Vollzeit und 58 Prozent wollen das auch bleiben. Aber gerade junge Väter nehmen sich gerne wenigstens ein paar Monate Elternzeit. Und doch schreckt jeder vierte Vater davor zurück, länger zu Hause zu bleiben. Die Angst vor schlimmen Konsequenzen im Job ist immer noch zu groß.
Gerne Papa sein
Wenn sich Väter allerdings viel Zeit für die Familie nehmen, empfinden sie es meistens als Bereicherung. Auch wenn sie keine Elternzeit nehmen, verbringen Drei Viertel der befragten Männer mindestens eine Stunde pro Tag mit ihren Kleinen. Und viele empfinden diese Stunde als zu wenig.
Ein bisschen Hausarbeit
Aus dem Haushalt halten sich viele Männer allerdings immer noch gerne raus. Die Hälfte aller befragten Männer übernimmt zwar einen kleinen Teil der Hausarbeit, aber nur jeder Vierte teilt sich diese Arbeit fifty-fifty mit seiner Partnerin. Insgesamt scheint sich das alte Rollenbild jedoch aufzulösen, da gerade die jungen Väter immer mehr im Haushalt erledigen und auch glauben, dass ihre Partnerin das von ihnen verlangt.
Bildrechte: © Doc – sxc.hu



