Altbewährte Hausmittel helfen, warm durch den Winter zu kommen. Aber nur, wenn es sich dabei nicht um Vorurteile handelt, die sich als falsch erwiesen haben!

Frostige Temperaturen verursachen keine Erkältungen

Nicht die Kälte ist schuld an Schnupfen und Husten. Die Schuldigen sind Viren, die sich gerade bei frostigen Temperaturen gut verbreiten können. Trocknen beheizte Räume auch noch die Schleimhäute aus, können die Erreger leicht eindringen. Die Kälte kann die Anfälligkeit des Körpers jedoch begünstigen, da die Immunabwehr geschwächt ist, wenn wir frieren.

Glühwein schützt nicht vor Kälte

Glühwein erweitert zwar die Blutgefäße – uns wird warm. Doch dadurch wird der Wärmehaushalt des Körpers gestört, wodurch die Körpertemperatur wieder sinkt.

Vitamin C beugt keine Erkältungen vor

Vitamin C ist gesund – aber es schützt nicht vor der Schnupfnase. Das Vitamin ist dagegen nützlich, wenn die Erkältung bereits ausgebrochen ist, denn dann verkürzt es den Krankheitsverlauf.

Die Selbstmordrate steigt nicht im Winter

Dunkle Tage und Weihnachtsfrust können die Stimmung in den Keller sinken lassen. Doch ein Zusammenhang zwischen der kalten Jahreszeit und der Selbstmordrate konnte nicht festgestellt werden. Eine Studie belegt sogar, dass mancherorts die Selbstmordrate im Winter sogar sinkt.

Winterspeck hält nicht warm

Fett dient nicht immer der Isolierung. Denn der Mensch erzeugt Wärme durch Muskeln und eine gute Durchblutung. Bewegung wärmt den Körper also nicht nur kurzfristig, sondern schützt auch auf lange Sicht vor Kälte.