Weichmacher

Was sind Weichmacher?

Wenn man gewisse Stoffe weicher, geschmeidiger oder elastischer machen möchte, werden sie in Kunststoffe, Farben, Lacke, Klebstoffe und Gummi zugemischt. Es handelt sich dabei um eine Chemikalie, die sehr häufig verkauft wird, aber einen nicht unbeträchtlichen Schaden auf die Umwelt nimmt. Dabei kann es sich um schwerflüchtige Ester, fette Öle, Weichharze und Campher handeln.

Die Folgen der Weichmacher

Gerade in den letzten Jahrzehnten haben die Umwelterkrankungen massiv zugenommen. Viele Menschen sind betroffen und die Ursache wird nicht immer gleich gefunden. Gerne wird die Thematik bagatellisiert oder verschwiegen. Dass Umwelteinflüsse jedoch auf die Gesundheit Einfluss haben, ist schlecht wegzudiskutieren.

Die Thematik Kinderlosigkeit kann durchaus mit den Umweltgiften in Zusammenhang gebracht werden. Phthalate zum Beispiel gehören zur Gruppe der schwer flüchtigen, organischen Verbindungen und können auf die Spermienqualität des Mannes Einfluss haben. Sie greifen in den Hormonhaushalt ein, sodass damit bereits ein Grund für Unfruchtbarkeit vorliegen kann. Dies wurde in der Zwischenzeit wissenschaftlich nachgewiesen. Aber auch bei den Spielwaren für Kinder ist äußerste Vorsicht geboten. Denn auch hier sind die Stoffe enthalten, die die Kinder bereits sehr früh krank werden lassen. Viele sind als erbgutschädigend und krebserregend eingestuft.

Interessant ist, dass andere Länder weiter sind als Deutschland. Dänemark zum Beispiel ist sehr aktiv und konsequent. So wird dort das schädliche Umweltgift nicht verschwiegen und nur so kann der Verbraucher den Umgang lernen oder ihn vermeiden. Besonders bei Schwangeren wird darauf hingewiesen, dass sie sich in dieser Zeit nicht mit diesen Stoffen umgeben sollen. Ein EU-weites Verbot wäre eine Alternative, ein Vorstoß scheiterte jedoch. Dänemarks Aufklärungskampagnen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Notfalls will Dänemark hier auch ein Verbot im Alleingang durchsetzen.

Es ist zu hoffen, dass sich andere Länder Dänemark anschließen und ein Verbot aussprechen. Wann dies letztendlich soweit sein soll, ist fraglich. Es muss gemeinsam eine Lösung gefunden werden, damit die krankmachenden Umwelteinflüsse massiv reduziert werden. Wichtig wäre, dass die EU hier an einem Strang zieht und zusammenarbeitet. Vielleicht besteht die Hoffnung, dass mittelfristig ein entsprechendes Verbot ausgesprochen wird.

Fazit

Weichmacher in Verbindung mit der Umwelt sind schon lange ein sehr umstrittenes Thema und nachweislich eine Gefahr für die Umwelt. Nur der komplette Verzicht würde der Umwelt zugute kommen und die Gefahren minimieren.