Diabetes bei Kindern

Auf dem Welt-Diabetes-Tag wurde eine neue Studie vorgestellt. Diese beinhaltet eine neue Impfung für Kinder gegen Typ-1-Diabetes. Diese Impfung soll im Kindsalter bei den Kindern, mit niedriger Glukosetoleranz helfen, dass der Ausbruch der Krankheit verhindert wird. Diese Studie ist an der Universität München ins Leben gerufen worden. Wenn man sich aber mit dem Thema Typ-1-Diabetes auseinandersetzt, sollte man schon wissen, wie diese Krankheit entsteht und welche Risiken diese mit sich bringt. Die Krankheit bricht meist dann aus, wenn das Immunsystem in einer Fehlreaktion die Bauchspeicheldrüse so angreift, dass sie kein Insulin mehr produzieren kann. Die Folge ist die Erkrankung an Typ-1-Diabetes.

Typ-1-Diabetes Impfungen

Kommt es vor, dass innerhalb der Familie mehrere Fälle der Typ-1-Diabetes Erkrankung zu verzeichnen sind, dann muss man auch davon ausgehen, dass schon im Kindsalter ein Risiko besteht. Mit kleinen Mengen Insulin kann man bereits im Kindsalter den Ausbruch der Krankheit verringern, denn bei einem Kind führt das Insulin nicht dazu, den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Zugabe kann das Immunsystem so beeinflussen, dass die Fehlreaktion langfristig verhindert wird. In einigen Ländern gab es diese Studien bereits und in Deutschland wird nun geprüft, wie sich diese Prävention auswirkt und ob sie auch geeignet ist.

Im Test wurde das Hormon in einer sehr geringen Dosierung über den Mund als Spray eingenommen, denn bei einer oralen Einnahme wirkt das Insulin blutzuckersenkend. Dieser Effekt soll aber verhindert werden, denn in der Studie soll herausgefunden werden, wie geringe Dosierungen Insulin auf den Ausbruch der Krankheit wirken. Mit dieser Methode können nur Kinder behandelt werden, denn wenn bereits ein hohes Diabetes-Risiko besteht, dann kann durch diese Zufuhr die Krankheit gestoppt werden.

Wer darf an Prävention teilnehmen?

Derzeit werden in Deutschland Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und 7 Jahren gesucht. Diese sollten eine enorme familiäre Vorbelastung von Typ-1-Diabetes vorweisen können. Vor allem sind diese Belastungen erkennbar, wenn Geschwister oder die Eltern an der Krankheit erkrankt sind. Bevor die Teilnahme erfolgt, wird getestet, wie hoch das Diabetes-Risiko ist. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos, denn sie wird durch das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Studienstiftung gefördert. Diese Studie soll in München an der Universität erfolgen und es werden derzeit noch 40 Kinder gesucht, die teilnehmen können.