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Bild © Greenpeace

Gentechnik auf den ersten Blick?

Die Hersteller müssen seit 2004 alle Lebensmittel kennzeichnen, die gentechnisch verändert sind. Diese Hinweise stehen allerdings nur im Kleingedruckten, nämlich in der Zutatenliste. Doch die Regelungen sind streng: Wenn manipulierte Inhaltsstoffe verwendet wurden, diese aber im Endprodukt nicht nachweisbar sind, müssen die gentechnisch veränderten Substanzen dennoch genannt werden.

Welche Firmen nutzen die Gentechnik?

Greenpeace stellt Firmen, die die Gentechnik nutzen, an den Pranger: Darunter sind beispielsweise Bärenmarke, müller und Weihenstephan. Sie füttern ihre Kühe mit Gen-Soja oder Gen-Mais. Greenpeace bemängelt zudem, dass die Firmen keine Besserung versprechen und auch zukünftig nicht auf gentechnisch veränderte Futtermittel verzichten wollen.

Welche Firmen reduzieren den Einsatz der Gentechnik?

Greenpeace lobt aber auch Firmen, die auf dem besten Weg sind, den Einsatz der Gentechnik zu reduzieren. Bis Ende 2012 soll beispielsweise die Milch, die milupa als Babynahrung anbietet, gentechnikfrei sein. Netto will bis Ende 2011 nur noch gentechnikfreie Eier anbieten. Auch Ehrmann achtet auf natürliche Produkte: Alle Molkereien sollen auf den Einsatz der Gentechnik verzichten.

Diese Unternehmen verzichten auf Gentechnik

Einige Unternehmen lassen bereits die Finger von gentechnisch veränderten Produkten. So bietet Edeka in einigen Bundesländern eine spezielle Eigenmarke an, die Joghurt, Milch und Käse mit dem „Ohne Gentechnik“-Siegel kennzeichnet.  Auch Hipp fällt positiv auf: Der Babynahrungshersteller verwendet fast nur Bio-Zutaten für seine Produkte.